Prudentia potentia est

Gold - Lucke

Jan Böhmermann in NEO MAGAZIN

 
"Manche Politiker muss man behandeln wie rohe Eier. Und wie behandelt man Rohe Eier?  Man haut sie in die Pfanne."
(Dieter Hallervorden)

"Nichts ist im Menschen, auch im scheinbar aufgeklärtesten, fester verankert als der Glaube an irgendwelche Auroritäten."
(Egon Friedell, 1878-1938)
 
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Alternativer AfD Newsletter

Wahrheiten, die der Vorstand verschweigt

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27.09.2014
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Ex-Wiking-Jugend-Pädagoge Malcomeß und Ex-DSU Kernert als „Golden Boys“
Der AfD-Goldhandel führt über Dresden, Breslau und Prag

Eine weitere delikate Personalie in der Sachsen-AfD dürften Hans-Holger Malcomeß und Hannes Kernert sein, genannt „Die Golden Boys“, beide Ex-DSU.



Hans-Holger Malcomeß (links), geb. 02.12.1973
AfD-Mitglied Nr. 3792
Ex-DSU und Ex-Vortragsredner bei der NS-Jugendorganisation „Wiking-Jugend“
Mitglied der rechtsextremen Aachen-Dresdner Burschenschaft Cheruscia
(Vorsitzender der Aachen-Dresdner Burschenschaft Cheruscia
ist AfD-Stadtrat Gordon Engler)

Fraktionsgeschäftsführer der AfD im Dresdner Stadtrat
Inhaber der Adamalco Investment GmbH, Dresden
(früher MalcoMedia Dresden => 25% Anteile an Bessergold GmbH)
Mit-Inhaber des Goldhandelportals „www.bessergold.de
(Bessergold GmbH, Dresden)


Hannes Kernert (rechts), geb. 02.08.1971
AfD-Mitglied Nr. 7231
Ex-Mitglied der rechtsgerichteten DSU (siehe Dresden-WIKI 2009, WK 07)
Mit-Inhaber des Goldhandelportals „www.bessergold.de
(Bessergold GmbH, Dresden)

Geschäftsführer der AVESTA REAL Beteiligungs- und Immobilien GmbH, Dresden
Geschäftsführer der Kernert Company GmbH
AfD-Strippenzieher in puncto Gold, Geld und Gourmet


Das frühere SED-Bezirksorgan in Dresden (heute maskiert als SÄCHSISCHE ZEITUNG) huldigte den rechtsgesinnten Politikern, die auf Gold machen, in der Ausgabe vom 29.06.2010 in der typischen Form der Hugenberg-Presse der 1920er und 1930er Jahre:



Sächsische Zeitung 29.06.2010
zum Vergößern auf das Blid klicken, als PDF-Datei hier


Vom 28.02. bis 01.03.1998 veranstaltete die Burschenschaft „AFV! Rugia Karlsbad“ und die rechtsextreme „Freie Deutsche Sommerakademie“ an der TU Dresden das „Winterkolleg Erkenntnisse der Militärgeschichte“. Für die lokale Unterstützung, sorgte, u.a. durch die Bereitstellung ihrer Räumlichkeiten auf der Eisenstuckstraße und durch zahlreiche Teilnahme, die „Burschenschaft Cheruscia“, die sehr eng mit Hans-Holger Malcomeß, dem damaligen DSU-Rechtsaußen und Initiator der „Dresdner Freitagsgespräche“ kooperierte.

Zu den „Freitagsgesprächen“ versammelten sich regelmäßig geladene Gäste des gesamten Dresdner rechten Spektrums im „Ratskeller“, darunter Mitglieder der „Cheruscia“ und Mitglieder von NPD, DVU und den Republikanern. Malcomeß selber, der über hervorragende Kontakte zu den „Cheruskern“ verfügt, war außerdem in der, mittler-weile verbotenen, paramilitärischen und offen neonazistischen „Wiking-Jugend“ aktiv und schrieb für die Zeitschriften „Nation und Europa“ und „Junge Freiheit“. Im Rahmen des „Winterkollegs“ verbreiteten Bundeswehrgeneral a.D. Franz Uhle-Wettler und Bundeswehrprofessor Franz W. Seidler vor fast ausschließlich rechtsextremen Publikum geschichtsrevisionistische Thesen.




Gordon Engler, geb. 06.05.1985 in Forst
AfD-Mitglied Nr. 3293
Mitglied des Dresdner Stadtrats
Vorsitzender der rechtsgerichteten Aachen-Dresdner Burschenschaft Cheruscia
Vorsitzender des rechtsgerichteten Dachverbandes „Deutsche Burschenschaften“


Der wohlbekannte Neonazi Steffen Hupka betreute vor dem Hörsaal einen Büchertisch. Während des Winterkollegs waren in den Räumlichkeiten der TU eine Vielzahl rechtsextremer Schriften und Musik bekannter Neonazi-Interpreten erhältlich. Die Dresdner Neuesten Nachrichten (DNN) berichteten über den „Nazi-Skandal der Bundeswehr an TU Dresden“ und über „Braune Töne in einem Hörsaal der TU“ (beides DNN 04.03.1998). Allerdings fehlte auch damals, im Gegensatz zu anderen Medien, der Verweis auf die Beteiligung der „Burschenschaft Cheruscia“.

Zwar posaunt GRÖBAZ Frauke Petry, die ewig Klamme Pleite-Unternehmerin aus Leipzig und Sächsische Nazi-Mutti, sie werde Malcomeß und anderen rechtslastigen Ballast abwerfen, also aus der Partei entfernen (Junge Welt 05.09.2014), vor allem mit erkennbar nationalsozialistischem Hintergrund (DIE ZEIT 09.09.2014). Hierbei handelt es sich – wie damals bei der NSDAP – und bewusste Lügen, die intern als Mittel zum Zweck der Machterreichung gerechtfertigt werden. Geschichtsbewusste Journalisten – derer existieren nicht viele in Deutschland – wissen, dass die NSDAP jahrelang ein mediales Doppelspiel betrieb. Während SA und SS krakehlten oder gleich zuschlugen, beschwichtigten die Nadelstreifen-Politiker, vor allem mit Hilfe der Hugenberg-Presse.

Tatsache ist aber auch: Weder Jung-Nazi Sören Oltersdorf, noch der Islamhasser Julien Wiesemann, oder Alt-Nazi Detlev Spangenberg, oder Rechtsburschenschafter wie Gordon Engler, Hans-Holger Malcomeß, Sven Itzek und Karsten Teubner wurden bisher entfernt. Im Gegenteil, wenn ein Rechtsextremer, wie z.B. Karsten Teubner, zur Tarnung die Partei verlässt, dann darf er später ohne Parteibuch für die AfD trotzdem Abgeordneter werden.


Neuss am Rhein, 27.09.2014

Andreas Hofer




 
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