Prudentia potentia est




Bernd Lucke am 28.06.2015
auf einer geheimen
"Weckruf"-Veranstaltung

(Datei-Download hier)
 
"Manche Politiker muss man behandeln wie rohe Eier. Und wie behandelt man Rohe Eier?  Man haut sie in die Pfanne."
(Dieter Hallervorden)

"Nichts ist im Menschen, auch im scheinbar aufgeklärtesten, fester verankert als der Glaube an irgendwelche Auroritäten."
(Egon Friedell, 1878-1938)
 
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Alternativer AfD Newsletter

Wahrheiten, die der Vorstand verschweigt

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02.07.2015, 05.55 Uhr
PDF-Datei / Perma-Link

Der Bundesparteitag am 04. u. 05.07.2015 in Essen
Die AfD zwischen Skylla und Charybdis

Hinweis:
Rund 5 Stunden nach der Veröffentlichung dieses Artikels inkl.
des Audio-Mittschnitts übernimmt DER SPIEGEL unsere Recherchen.


Essen (AN). Skylla und Charybdis sind zwei Meeresungeheuer der griechischen Mythologie. Sie lebten in der Straße von Messina, jeweils auf der gegenüberliegenden Seite der Meer-Enge. Skylla hatte sechs Köpfe. Das Gebiss eines jeden Kopfes wies drei übereinanderliegende Zahnreihen aus und zerfetzte jeden, der in die Nähe gelangte. Der sichere Tod! Wich der Segler der Skylla aus, geriet er in den Todes-Sog der Charybdis. Denn sie saugte dreimal am Tag das gesamte Meereswasser ab, um es danach brüllend wieder auszustoßen. Die Schiffe waren unrettbar verloren. Ebenfalls der sichere Tod!



Strasse von Messina:
Skylla und Charybdis in der griechischen Mythologie


Dass ausgerechnet die griechische Mythologie den Zustand der EURO-Hasser auf dem Bundesparteitag in Essen so treffend skizziert, birgt eine gewisse Ironie. Am liebsten würden Lucke und Petry die heutigen GRIECHEN zu Bettlern und Knechten des Kapitals erniedrigen.

Im Frühjahr 2013 war die AfD einst angetreten, Deutschland vor dem EURO-Untergang zu retten – ach was, gleich das ganze Abendland. In Wahrheit hatte sich ein jahrelanges Netzwerk aus Religionsrassisten (DIE FREIHEIT, SCHILL, DVU, REP, SVP, DSU), Ewiggestrigen, Erzkonservativen, durchgeknallten Wutbürgern sowie Halb- und Voll-Nazis zusammengerottet. Der EURO war die braune Angelrute, wie einst der Versailler Friedensvertrag für die politisch Rechte während der Weimarer Republik. Hinter dem „großen Thema“ verbarg sich der Wunsch nach einem Systemwechsel, nach einem Staatsumsturz: „So kann es schließlich nicht weitergehen!“ Zum gewünschten AfD-Staatsstreich siehe AN 05.02.2014.




Die Strasse von Messina
zwischen Italien (Kalabrien) und Sizilien


Der Parteitag in Essen bedeutet: Setzt sich Bernd Lucke durch, wird die AfD zu einer fundamentalchristlichen, rückwärtsorientierten, antidemokratischen Organisation mit lächelndem Antlitz gebürstet. Das Ziel ist die CDU 2.0, um die weggebrochene rechte Unions-Flanke zu kompensieren. Der AN berichtete schon sehr früh, dass die AfD der erzkonservative CDU-Abklatsch sein soll und von der Union gegründet wurde (AN 08.08.2013). Die antidemokratische Strategie, so Bernd Lucke auf einer „Weckruf“-Veranstaltung am 28.06.2015, stehe nicht zur Disposition (siehe Live-Mitschnitt als Audio-Datei). Sein staatspolitisches Vorbild: Otto Eduard Leopold Fürst v. Bismarck-Schönhausen Herzog v. Lauenburg.



Bernd Lucke am 28.06.2015

auf einer geheimen "Weckruf"-Veranstaltung (download hier)


Setzt sich hingegen Frauke Petry mit ihrem AfD-Liebling Marcus Pretzel durch, dann mutiert die AfD zu einer offen rassistischen, rechtsextremen Partei mit sexy Haarschnitt. Petrys Terror-Regime in Sachsen schildert der AN seit dem 26.06.2013 immer wieder mit z.T. erschütternden Berichten (AN Sachsen-Übersicht seit dem 26.06.2013). Der sächsische Dummdödel folgt byzantinisch! Die sächsische Presse schweigt.




GRÖBAZ


Zwar steht Frauke Petry inhaltlich für nichts, außer für sich selbst. Die AfD war von Anfang an der persönliche EURO-Rettungsschirm für die Pleiteunternehmerin. Indes werden die innerparteilichen Schlägertrupps schon den Weg nach rechts draußen markieren. In der sächsischen Zone demonstriert GRÖBAZ (größte Blenderin aller Zeiten) täglich, wie der neue Faschismus aussieht. Die Saat der Übergriffe auf Flüchtlingswohnheime wächst täglich neu auf Petrys Humus!



Bernd Lucke Fürst v. Bismarck


Die AfD im Todesgriff zweier Übel. Der Volksmund pflegt dies als „Wahl zwischen Pest und Cholera“ zu deuten. Recht hat er. Verzweifelt versuchen nun einige Mitglieder mit vermeintlich geschickten Schachzügen, beide AfD-Selbstmordattentäter zu entwaffnen, z.B. mit dem Antrag, beide zu Ehrenvorsitzenden zu ernennen und damit aus dem operativen Tagesgeschäft zu entfernen.


A N T R A G

an den Bundesparteitag zu Tagesordnungspunkt 11

Der Bundesparteitag möge folgende Willensbekundung beschließen:

1. Der Bundesparteitag bedankt sich beim Bundesvorstand und insbesondere bei den Sprechern Prof. Dr. Bernd Lucke, Dr. Frauke Petry und Dr. Konrad Adam für ihre außer-ordentlichen Leistungen und ihr hervorragendes Engagement für die Alternative für Deutschland.

2. Der Bundesparteitag ersucht Herrn Prof. Lucke und Frau Dr. Petry, bei dieser Wahl nicht wieder für den Bundes-vorstand zu kandidieren.

3. In Würdigung ihrer Leistungen beauftragt der Bundes-parteitag den neu gewählten Bundesvorstand, Prof. Lucke und Dr. Petry als Ehrenvorsitzende und kooptierte Mitglieder in den Bundesvorstand zu berufen, falls diese bei der Bundes-vorstandswahl auf eine reguläre Kandidatur verzichten.

Schulzendorf, den 14. Juni 2015
Norbert Kleinwächter, Mitglieds-Nr. 6206


Netter Versuch, Herr Kleinwächter. Wie alle Konservativen unterschätzen Sie jedoch den einbetonierten Willen der Rechtsradikalen, unbedingt, rücksichtslos und um jeden Preis die Macht an sich reißen zu wollen. Rechtsradikale sind nicht fähig zum politischen Diskurs, zum politischen Kompromiss oder zur politischen Einsicht. Sie wollen MACHT, MACHT, MACHT …. um endlich zuschlagen zu können, um endlich all jenes beseitigen zu können, was sie hassen. Und sie hassen reichlich. Faschismus ist keine politische Einstellung. Die radikale Rechte ist eine Geisteskrankheit! Selbst wenn beide AfD-Zerstörer den – zugegeben mit Charme behafteten – Schachzug des Ehrenvorsitzes akzeptierten, so wäre der „Kampf bis auf's Messer“ (Salon-Faschist Alexander Gauland, geb. 20.02.1941 in Chemnitz, in einem Streitgespräch, FAZ vom 28.06.2015) nicht beendet. Nazis wollen Macht um jeden Preis.

Bernd Lucke hat – wie einst Franz von Papen 1932/33 – die Wucht rechtsradikaler Machtansprüche unterschätzt. Er umgab sich, obschon selbst kein wirklicher Demokrat, mit dem braunen Strandgut der FREIHEIT/DVU/DSU/SCHILL/FREIE UNION/REP/NPD/SVP. Franz v. Papen schlug dem senilen Reichspräsidenten Paul v. Hindenburg vor, Adolph Hitler in die Reichsregierung einzubinden mit den Worten „In zwei Monaten haben wir Hitler in die Ecke gedrückt, dass er quietscht!“ (30.01.1933). Im März 1933 war die Demokratie abgeschafft. Franz v. Papen qietschte. Erzkonservative u. Fundamentalchristen lernen nicht, dass sie niemals mit Rechtsradikalen paktieren dürfen. Nie!

Das AfD-Schiff wird am kommenden Wochenende in die Strasse von Messina segeln. Dort warten Skylla und Charybdis. Gute Aussichten!

Essen, 02.07.2015

Dana Nuernberger und Melanie Jacob



Hinweis:

Der Alternative AfD Newsletter gibt eine Wahlempfehlung
zum Bundesparteitag in Essen am 04./05.07.2015 ab, siehe hier




 
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