Prudentia potentia est


ARD Tagesthemen 19.05.2015


 
"Manche Politiker muss man behandeln wie rohe Eier. Und wie behandelt man Rohe Eier?  Man haut sie in die Pfanne."
(Dieter Hallervorden)

"Nichts ist im Menschen, auch im scheinbar aufgeklärtesten, fester verankert als der Glaube an irgendwelche Auroritäten."
(Egon Friedell, 1878-1938)
 
» Durchmarsch der Rechtsextremen in Sachsen

Alternativer AfD Newsletter

Wahrheiten, die der Vorstand verschweigt

http://an.w4f.eu
www.alternativer-afd-newsletter.com


30.06.2015
PDF-Datei / Perma-Link

Es gibt drei Dinge, die sich nicht vereinen lassen:
Intelligenz, Anständigkeit und AfD-Mitgliedschaft.
Man kann intelligent und AfD-Mitglied sein. Dann ist man nicht anständig.
Man kann anständig und AfD-Mitglied sein. Dann ist man nicht intelligent.
Und man kann anständig und intelligent sein. Dann ist man kein AfD-Mitglied.


Ein vom Verfassungsschutz beobachteter Burschi wird AfD-Chef Erzgebirge

Durchmarsch der Rechtsradikalen in Sachsen


Dresden (AN). Der Montag-Morgen, 29.06.2015, begann mit einer unscheinbaren Zeitungsnotiz in Sachsen. Die sog. FREIE PRESSE (Chemnitz) berichtete über AfD-Personalquerelen im Erzgebirge. Der Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Ingolf Leubner, wäre zurück- und ausgetreten. Er hätte es satt, permanent mit Postengeschachere konfrontiert zu werden, anstatt mit Sachthemen. Der Zeitungswortlaut (original):

Personalwirbel bei der AfD Erzgebirge
Nun hat die Führungskrise innerhalb der Alternative
für
Deutschland (AfD) auch den Landkreis erreicht:
Ein
bisheriger Aktivposten, Ingolf Leubner aus Zwönitz,
hat
nicht nur seinen Rücktritt als Fraktionschef im
Kreistag,
sondern auch seinen Austritt aus der Partei
erklärt.
"Es ist doch immer dasselbe Spiel: Statt um
Themen
geht's um Posten", sagte er zum Gerangel um
den
Parteivorsitz auf Bundesebene. Auch im Kreistag
habe
sich "einiges zerschlagen". Neu an der Spitze
der
künftig sechsköpfigen AfD-Fraktion steht
ab morgen
Karsten Teubner.
 

- alu - FREIE PRESSE (Chemnitz)  29.06.2015




Ingolf Leubner *04.02.1963
Ex-AfD-Mitglieds-Nr. 4395
Ex-Kreisvorsitzender AfD Erzgebirge
Ex-Fraktionsvorsitzender AfD-Kreistag ERZ
Ex-Geheimdienst-Chef der AfD in Sachsen (AN 07.09.2013)
trat aus Protest gegen die Petry-Diktatur als AfD-Kreisvorsitzender zurück
(siehe Leubner-E-Mail vom 09.03.2014)
trat am 29.06.2015 auch als Fraktions-Chef zurück u. aus der AfD aus,
hat nie begriffen, dass er als Steigbügelhalter die Petry-Diktatur ermöglichte



Im Weiteren versagt der Redakteur mit dem Kürzel „alu“. Wer ist Karsten Teubner? Warum fand diese Personalrochade statt? Statt aufzuklären, kurbelt der journalistische Alu-Hut-Träger fleißig die Laier der Abteilung „Volksverdummung“.

Das ehemalige SED-Bezirks-Organ Karl-Marx-Stadt wurde nach der „Wende“ ohne Ausschreibung der Treuhandanstalt auf Weisung des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl (Ludwigshafen) zugunsten Dieter Schaub (Ludwigshafen) und dessen Medien-Union GmbH (Ludwigshafen) „privatisiert“. Das frühere Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL hatte herausgefunden, dass „ein langjähriger Weggefährte Kohls aus der heimatlichen Pfalz die heute größte ostdeutsche Zeitung einheimste“ (DER SPIEGEL 11.03.1991). Das Ziel: Ein regierungstreues, erzkonservatives und recherche-unfähiges Blättchen für Ewiggestrige. Derer existieren reichlich in Neufünfland. Ziel erreicht!


Petrys sächsische Haus- und Hofpostille verschweigt nämlich, dass hinter der erzgebirgischen AfD-Eruption ein veritabler Durchmarsch der Rechtsradikalen steckt. Denn Nachfolger des Ingolf Leubner wurde Karsten Teubner aus Grünhain/Erzgebirge, Inhaber der Teubner-Sternkopf KG in Schwarzenberg/ Erzgebirge. Hätte der verantwortliche Redakteur „alu“ ordentlich recherchiert oder zumindest regelmäßig den Alternativen AfD Newsletter (AN) gelesen, dann hätte er Unfassbares vermelden müssen.



Karsten Teubner *21.01.1965 in Schlema/Erzgebirge
AfD-Mitglieds-Nr. 4719
nach Enttarnung als Rechtsradikaler zum Schein 09/2013 ausgetreten
(siehe AN 07.09.2013)
neuer Fraktionsvorsitzender der AfD im Kreistag ERZ ab 30.06.2015
Bundesbruder der vom Verfassungsschutz beobachteten
rechtsextremen “Halle-Leobener Burschenschaft Germania” (HLB)


Der neue Fraktions-Chef der AfD im Erzgebirgskreis, Karsten Teubner, ist nämlich nach eigenen Angaben auf seiner Homepage als Mitglied der “Halle-Leobener Burschenschaft Germania” (HLB) inkorporiert. Die HLB ist eine rechtsextreme Studentenverbindung (siehe LAUSITZER RUNDSCHAU). Der Verfassungsschutz des Landes Sachsen-Anhalt beobachtet die Hallenser Burschis wg. verfassungswidriger Bestrebungen (Auskunft der Landesregierung Sachsen-Anhalt vom 06.03.2013 im Landtag zu Magdeburg).





„Dass die HLB-Germania zur Neonaziszene in Halle gehört,
ist unbestreitbar. Personen wie der Neonazi und Anti-Antifa-
Aktivist Torsten Görke, sowie der in der DVU aktive Burschen-
schaftler Weidnitzer sind Mitglieder der HLB-Germania. Bereits
in der Vergangenheit (2006) wurden Veranstaltungen mit den
geschichtsrevisionistischen Neonazis und Rechtspopulisten
Dr. Olaf Rose und Dr. Walter Post in den Räumlichkeiten des
„Germanenhauses“ durchgeführt. Geschützt wurden diese
Veranstaltungen von der damals aktiven rechtsextremen
Organisation 'Selbstschutz-Sachsen-Anhalt' …“



Sogar überregional erschienen Artikel über die rechtsextremen Tendenzen der Teubner-HLB, z.B. in der TAZ am 17.05.2010. Solche Rechtsgespinnten mag Frauke Petry. Das hat Methode. Auf der Homepage der HLB heißt es:

„Eine Burschenschaft ist ein Zusammenschluß männlicher
deutscher Studenten und Akademiker zur Pflege deutscher
Kultur und studentischen Brauchtums mit politischem, jedoch
überparteilichem, Anspruch und Auftrag. Ein wesentlicher
Bestandteil dieses Zusammenschlusses ist das Lebensbund-
prinzip, welches sich durch die lebenslange Verbundenheit
der Bundesbrüder zueinander und zur Germania ausdrückt“.



Nibelungentreue bis in den Tod. Das gab es schon einmal in der deutschen Geschichte. Frauke Petry, genannt GRÖBAZ (größte Blenderin aller Zeiten), braucht diesen Kadavergehorsam. In der AN-Chronik über die Sachsen-AfD wird deutlich, wie tief Pleite-Petry im rechtsradikalen Sumpf watet, z.B. in Form der fundamentalchristlichen FREIHEIT. Mit der FREIHEIT schloss die Haller-Leobener Buschenschaft Germnania“ (HLB) am 14.04.2012 einen Kooperationspakt (siehe Mitteilung DIE FREIHEIT vom 16.04.2012).



Aufnahmevoraussetzung in der Sachsen-AfD:
Nibelungen-Treue zu GRÖBAZ



Die journalistisch völlig überforderte FREIE PRESSE (Chemnitz) hätte z.B. die Analyse der „Bundeszentrale für politische Bildung“ (bpb) vom 23.02.2007 lesen können, wo die Halle-Leobener Burschenschaft als „Refugium für intellektuelle Rechtsextremisten“  aufgelistet wird (bpb vom 27.02.2007). Die Bundesbrüder der Haller-Leobener Burschenschaft Germania, und damit auch Karsten Teubner, stehen zweifelsfrei außerhalb der freiheitlich-demokratischen Grundordnung der bundesdeutschen Verfassung. Das hält die Sumpfblüte nicht davon ab, ihren braunen Schleim als ehrenhaften Grundsatz zu verkaufen.

„Unter Ehre verstehen wir die lautere, aufrechte und wahr-
haftige Haltung in Denken, Reden und Handeln. Die Ehre
eines Menschen steht nicht zu Disposition anderer“


Definition EHRE bei der Halle-Leobener Burschenschaft,
gemeint ist natürlich "Die Ehre eines DEUTSCHEN Menschen"


Das kennen wir als typische Charaktereigenschaft Rechtsgesinnter: Die moralischen Grundsätze werden so hoch gesteckt, dass man selbst bequem unten durchschlüpfen können. Karsten Teubner ist ein Durchschlüpfer.

Ein anderer Durchschlüpfer in Sachsen ist Detlef Spangenberg, seit 09/2014 Sachsen-MdL.



Detlev Spangenberg *10.04.1944 in Cemnitz
AfD-Mitglieds-Nr. 6471, rechtsradikaler Nachwuchspolitiker
heute MdL und AfD-Vorsitzender in der Mark Meissen (Sachsen)
eröffnet am 19.05.2012 eine Versammlung der rechtsradikalen Partei „ProSachsen“


Der am 10.04.1944 in Chemnitz geborene Nachwuchspolitiker wäre Alterspräsident des Landtags gewesen. Wegen seiner rechtsradikalen Verstrickungen durfte Spangenberg das Amt des Alterspäsidenten des Sächsischen Landtags nicht antreten (TAZ 03.09.2015; dpa 05.09.2014).


Detlef Spangenberg
wegen rechtsradikaler Vergangenheit
geschasster Altagspräsident des Sächsischen Landtags
jetzt Kreisvorsitzender in Meissen
(zur Vergrösserung auf die Grafik klicken)


Zur Belohnung für seine Unbelehrbarkeit in Petrys Reich des strammen Sachsen-Faschismus wurde Detlev Spangenberg vor wenigen Wochen zum AfD-Kreisvorsitzenden ernannt. GRÖBAZ' brauner Statthalter in Meissen an der Elbe!

Petry Heil! Petry Dank!


Dresden, 30.06.2015
Dana Nuernberger u. Lars Anders



weitere Details:

AN 07.09.2013
AN 03.04.2014
sämtliche AN-Berichte zu Sachsen

 
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